Bayerische Staatsoper
Auf dem Marstallplatz hinter dem Nationaltheater entstand mit dem Pavillon 21 MINI Opera Space eine neue, temporäre Spielstätte für die Zeit während der Münchner Opernfestspiele. Die Architekten von Coop Himmelb(l)au haben einen mobilen Ort für den Platz zwischen Olafur Eliassons Fassade des Probengebäudes der Bayerischen Staatsoper, dem historischen Marstall und dem Max Planck-Institut entworfen. Spielerisch, diskursiv und kreativ werden darin Künstler mit unterschiedlichen Ausdrucksmitteln verschiedene Formate des Musiktheaters erproben und reflektieren. Sie überschreiten dabei lustvoll Grenzen zu anderen Kunstformen und möchten das Publikum überraschen.
Dieses Mobiliar zeigt dem Besucher, was dort gespielt wird und dient als Sitzgelegenheit im öffentlichen Raum, entweder auf der Sonnen- oder auf der Schattenseite. Die Sitzbank ist aus eingefärbtem Beton mit einem eingelassenen Stahlbauteil hergestellt, in das eine 8mm Stahlplatte eingeschaubt ist. Diese wird mit Plakaten bespielt und schwingt leicht mit dem Wind. Durch die Aussparungen an der Unterseite des Betonsockels lassen sich die Bänke mit einem Gabelstapler verstellen.
Bayerische Staatsoper | 2010
www.bayerische.staatsoper.de
Guidance System | Leitsystem
Concrete, Powder-coated Steel
Pictures by Julian Baumann
Pavillion by Coop Himmelb(l)au
Assistance: Dominique Beolet

